Eurokurs gestiegen – Enttäuschende Daten vom US-Häusermarkt

Im frühen Handel hatte der Euro noch 1,3413 Dollar gekostet. Den Euro-Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) am frühen Nachmittag noch auf 1,3441 (Donnerstag: 1,3448) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7440 (0,7436) Euro.


Enttäuschende US-Daten
„Die enttäuschenden Daten zu den Verkäufen bestehender Häuser in den USA im April haben den Dollar belastet“, sagte Chef-Volkswirt Stefan Schilbe vom Bankhaus HSBC Trinkaus Burkhardt. Die Zahlen zeigten, wie gross das Angebot an Immobilien in den USA noch ist. Die Verkäufe waren im April um 2,6 Prozent auf einen saisonbereinigten Wert von 5,99 Millionen Einheiten gefallen. Volkswirte hatten nur mit einem leichten Rückgang auf 6,115 Millionen Einheiten gerechnet.


Keine Trendwende am Immobilienmarkt in Sicht
Die Daten zu den Neubauverkäufen vom Vortag waren laut Schilbe nur auf den ersten Blick gut ausgefallen. „Der Anstieg war nur dank eines deutlichen Preisverfalls zustande gekommen.“ Eine Trendwende am Immobilienmarkt sei keineswegs in Sicht. Der Entwicklung am Häusermarkt gehe nach unten und sollte die US-Wirtschaft sowie den Dollar weiter belasten.


Andere wichtige Währungen
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6775 (0,6767) britische Pfund , 163,50 (163,20) japanische Yen und auf 1,6499 (1,6508) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 655,30 (659,00) gefixt. (awp/mc/ab)

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