Eurokurs in Richtung 1,46 Dollar gesunken – Aktienmärkte belasten

Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,4635 Dollar, nachdem sie am Morgen noch knapp unter 1,47 Dollar notierte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Mittag auf 1,4639 (Mittwoch: 1,4700) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,6831 (0,6803) Euro.


Von der Tendenz an den Aktienmärkten geprägt
«Die Bewegungen an den Devisenmärkten sind derzeit stark von der Tendenz an den Aktienmärkten geprägt», sagte Devisenexperte Frank Möller von der Bremer Landesbank. So habe der Euro am Donnerstag im Vormittagshandel noch von der zunächst festen Tendenz der Aktienmärkte profitiert. Am Nachmittag sei die Gemeinschaftswährung dann aber wegen schwachen Aktienmärkte sowohl in Deutschland als auch in den USA unter Druck geraten.


Konjunkturdaten haben kaum für Bewegung gesorgt
«Die Konjunkturdaten vom Tage wie die US-Verbraucherpreise für Oktober haben hingegen kaum für Bewegung gesorgt», sagte Möller. Die Zahlen seien grösstenteils wie erwartet ausgefallen. Auch in den kommenden Tagen stehe der Euro vermutlich unter starkem Einfluss der Aktienmärkte. Da hier eine anhaltend schwache Tendenz zu erwarten sei, könne auch der Euro kurzfristig weiter an Wert verlieren, schätzt Möller.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,71485 (0,71040) britische Pfund , 161,98 (163,26) japanische Yen und auf 1,6454 (1,6450) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 794,00 (813,50) Dollar gefixt. (awp/mc/gh)

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