Eurokurs leicht gestiegen

Die relativ positive Stimmung an den Aktienmärkten und die verbesserten konjunkturellen Aussichten hätten den Euro gestützt, sagten Händler. Die Risikoneigung an den Märkten habe etwas zugenommen. In dieses Bild passte auch das stärker als erwartet gestiegene Verbrauchervertrauen in den USA im Dezember. In den USA ist der vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Index von revidiert 50,6 Punkten im Vormonat auf 52,9 Punkte geklettert. Volkswirte hatten einen Anstieg auf 52,0 Punkte erwartet.


Jahresinflation in Deutschland ohne Einfluss
Kaum eine Rolle spielte die in Deutschland im Dezember von 0,4 Prozent im Vormonat auf 0,8 Prozent gestiegene Jahresinflationsrate. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 0,7 Prozent gerechnet. Dieser Anstieg ist laut Volkswirten vor allem auf die im Vorjahr im Dezember gesunkenen Energiepreise und einen hohen saisonalen Effekt zurückzuführen. Das Marktgeschehen dürfe angesichts des dünnen Handels nicht überbewertet werden, sagten Händler.


Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90270 (Montag: 0,90143) britische Pfund , 132,44 (131,86) japanische Yen und 1,4882 (1,4888) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London mit 1.106,00 (Donnerstag: 1.104,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 24.747,70 (Montag: 24.938,00) Euro. (awp/mc/pg/23)

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