Eurokurs nach schwachem US-Arbeitsmarktbericht gestiegen

Der schwache US-Arbeitsmarktbericht stellt nach Einschätzung des Chefanalysten der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, die Nachhaltigkeit der Konjunkturerholung in den USA in Frage. Die Wachstumsdynamik dürfte sich deutlich abschwächen,. Die Zahl der Beschäftigten in den USA war im März deutlich schwächer als erwartet gestiegen. Die Stellenzahl ausserhalb der Landwirtschaft stieg um lediglich 110.000. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit 221.000 neuen Stellen gerechnet. Der Anstieg der Beschäftigtenzahl dürfte laut Hellmeyer auch in den kommenden Monaten unter 200.000 liegen.


Schwache Daten
«Die schwachen Daten dämpften die Zinserhöhungserwartungen in den USA», sagte Hellmeyer. Bei einer verlangsamten Konjunkturentwicklung müsse die US-Notenbank ihr Zinserhöhungstempo drosseln. Zuletzt war der Euro zum Dollar unter Druck geraten, da die Marktteilnehmer mit beschleunigten Zinserhöhungen in den USA rechneten.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6867 (0,6885) britische Pfund , 139,07 (138,44) japanische Yen und 1,5527 (1,5486) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 427,15 (426,45) gefixt. (awp/mc/gh)

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