Eurokurs pendelt sich nach Berg- und Talfahrt bei 1,47 Dollar ein

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4767 (Dienstag: 1,4598) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,6772 (0,6850) Euro.


Kein Spielraum für Leitzinssenkungen
«Letztlich hat sich der Euro heute seitwärts bewegt», sagte Devisenexperte Christian Melzer von der DekaBank. Am Vormittag sei der Euro zunächst von Aussagen hochrangiger Notenbank-Vertreter aus Europa beflügelt worden. So hatte Bundesbank-Präsident Axel Weber erneut betont, dass er trotz einer schwächeren Konjunktur derzeit keinen Spielraum für Leitzinssenkungen sehe. Ähnlich, wenngleich deutlich zurückhaltender als Weber, äusserten sich der maltesische Notenbank-Chef Michael Bonello und EZB-Vizepräsident Lucas Papademos.


Starke US-Konjunkturdaten
«Am Nachmittag haben dann überraschend starke US-Konjunkturdaten den Euro belastet und ihn auf sein Ausgangsniveau vom Morgen zurückgeführt», sagte Melzer. So war der Auftragseingang für Investitionsgüter in den USA im Juli kräftig gestiegen. Die Investitionsaufträge gelten als ein guter Indikator für die künftige Industrieproduktion. «An der grundlegenden Situation eines wieder festeren Dollar hat sich auch am heutigen Tag nichts geändert.»


Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,79970 (0,79530) britische Pfund , 160,98 (160,19) japanische Yen und auf 1,6132 (1,6138) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 827,00 (828,25) Dollar gefixt. (awp/mc/pg/30)

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