Eurokurs sackt ab – Schwaches US-Verbrauchervertrauen

«In den USA hat sich die Stimmung der Verbraucher im Juni überraschend eingetrübt. Der Dollar wird in solchen Situationen dann oft als sicherer Hafen gesucht», sagt Rainer Sartoris vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Der vom Conference Board ermittelte Index ist von revidiert 54,8 Punkten im Vormonat auf 49,3 Punkte gefallen. Volkswirte hatten indes mit einem Anstieg auf 57,0 Punkte gerechnet. Zudem hätten auch die schwachen Aktienmärkte den Euro belastet.


Konjunkturdaten ohne Einfluss
Konjunkturdaten aus der Eurozone hätten dagegen laut Sartoris keinen Einfluss auf den Eurokurs gehabt. Sowohl die Arbeitslosenzahlen aus Deutschland als auch der Geldmengenbericht der EZB hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. Für neue Impulse könnte am Mittwoch der Einkaufsmanagerindex ISM aus den USA sorgen, so der Experte.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85210 (0,84865) britische Pfund , 135,51 (134,03) japanische Yen und 1,5265 (1,5260) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 934,50 (935,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 21.400 (21.560) Euro. (awp/mc/gh/29)

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