Eurokurs sinkt zeitweise auf Sechsmonatstief

Der Dollar kostete damit 0,7110 Euro. «Die Schuldenkrise Griechenlands bleibt der entscheidende Treiber für den Abwärtstrend des Euro», sagte Rainer Sartoris, Devisenexperte von HSBC Trinkaus. Jetzt gerate auch zunehmend Portugal in den Fokus der Märkte. Das Thema dürfte auch in den kommenden Wochen weiter an den Märkten gespielt werden und den Euro belasten. Die leichte Erholung am Nachmittag sei nur eine Reaktion auf die zuletzt deutlichen Kursverluste gewesen.


Markt durch US-Daten nicht bewegt
Die am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten hätten den Markt kaum bewegt. So sei der regionale Frühindiktor für die wichtige Region Philadelphia im Januar zwar stärker als erwartet gefallen. Der Indikator befinde sich aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch der Anstieg der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung habe den bestehenden Trend bestätigt.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87000 britische Pfund, 129,14 japanische Yen und 1,4723 Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.108,25 Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 25.691,20 Euro. (awp/mc/ps/28)

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