Eurokurs stabilisiert sich über der Marke von 1,21 Dollar

«Die letzten Tage sind gut für den Euro gelaufen», sagte Stephan Rieke Devisenexperte von der BHF Bank. Noch am Montag war der Euro auf ein Vierjahrestief von 1,1877 Dollar gefallen. Nachdem es angeschlagenen Euroländern wie Portugal, Spanien, Irland und Italien in dieser Woche erfolgreich gelungen war, Anleihen am Markt zu platzieren, habe sich das Bild für den Euro aufgehellt. Die Konjunkturdaten in der Eurozone aber auch in China seien in dieser Woche positiv ausgefallen. Dies habe die Risikoaversion gedämpft.


«Talfahrt scheint gestoppt»
Zudem sei der Schutzschirm für den Euro von der EU implementiert worden. Ein Eilantrag gegen den Schutzschirm sei vom Bundesverfassungsgericht abgewiesen worden. «Es ist noch zu früh, um euphorisch für den Euro zu sein, aber die Talfahrt scheint gestoppt», sagte Rieke. Auch enttäuschend ausgefallene Einzelhandelsumsätze am Freitag aus den USA hätten den Euro nicht nachhaltig belastet.


Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82930 (0,82520) britische Pfund , 111,13 (109,84) japanische Yen und 1,3893 (1,3788) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.220,00 (1.217,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 32.506,65 (32.692,75) Euro. (awp/mc/pg/28)

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