Eurozone: Einkaufsmanagerindex verbessert sich weniger als erwartet

Der Indikator für das Verarbeitende Gewerbe der Eurozone stieg von 48,2 Punkten im Vormonat auf 49,0 Punkte. Volkswirte hatten einen Anstieg auf 49,6 Punkte erwartet. Im Dienstleistungssektor stieg der Indikator von 49,9 auf 50,6 Punkte. Volkswirte hatten dies erwartet.


Dienstleistungssektor: Rückläufiger Indikator in Deutschland
In Deutschland stieg der Indikator für das Verarbeitende Gewerbe weniger stark als erwartet, während der Indikator für den Dienstleistungssektor sogar sank. In Frankreich, der zweitgrössten Volkswirtschaft der Eurozone, stieg hingegen sowohl der Indikator für das Verarbeitende Gewerbe als auch für den Dienstleistungssektor stärker als erwartet. Ab einem Wert von 50 Punkten deuten die Indikatoren auf einen Anstieg der wirtschaftlichen Aktivität hin. Liegen die Kennzahlen unter diesem Wert, kann von einem Rückgang ausgegangen werden.


Industrie-Aufträge steigen im Juli stärker als erwartet
In der Eurozone sind die Auftragseingänge der Industrie im Juli stärker als erwartet gestiegen. Die Industrieunternehmen hätten 2,6 Prozent mehr Aufträge erhalten als im Vormonat, teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat mit. Volkswirte hatten zuvor einen Zuwachs um 2,0 Prozent prognostiziert. Zudem fiel der Anstieg im Juni mit 4,0 Prozent deutlich stärker aus als zunächst ermittelt. In der Erstschätzung war noch ein Zuwachs von 3,1 Prozent ausgewiesen worden. Im Jahresvergleich sanken die Aufträge im Juli um 24,3 Prozent. Im Vormonat waren sie noch um revidierte 25,7 (Erstschätzung: -25,6) Prozent zurückgegangen. (awp/mc/ps/15)

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