Feintool steigert Reingewinn um 6,9 % auf 15,6 Mio. Franken

Der Generalversammlung wird die Auszahlung einer Dividende von 10,00 (8,00) CHF pro Namenaktie vorgeschlagen. Der hauptsächlich für die Automobilindustrie tätige Spezialist für Umform- und Feinschneidtechnologie hat damit die Erwartungen der Analysten verfehlt. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 29,5 Mio CHF und für den Reingewinn bei 18,8 Mio CHF.


Bereits Ende Oktober hat Feintool die Umsatzzahlen publiziert. Die Verkäufe nahmen um 2,8% auf 501,0 Mio CHF zu und übertrafen somit erstmals in der Geschichte des Unternehmen die Marke von 500 Mio CHF.


Feinschneiden/Umformen über Vorjahresresultat
Im Segment Feinschneiden/Umformen, das 63,4 (62,1)% zum Gesamtumsatz beiträgt, hat der Bereich Pressen und Anlagen das Vorjahr nochmals leicht übertroffen, wie der Konzern schreibt. Im Komponentengeschäft haben die europäischen und japanischen Werke die Umsätze erneut gesteigert, während die US-Gesellschaften gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang verzeichneten. Insgesamt nahm der Umsatz um 4,7% auf 319,2 (304,9) Mio CHF zu.


Alle drei Geschäftsbereiche des Segmentes Automation haben im Berichtsjahr gleichmässig zum Resultat beigetragen, der Umsatz legte hier leicht auf 111,1 (110,6) Mio CHF zu. Das Segment hat einen Anteil von 22,1 (22,6)% am Gesamtumsatz.


Strukturanpassungen bei Kunststoff-/Metallbaukomponenten
Verschärfte globale Wettbewerbsbedingungen und interne Strukturanpassungen hätten dagegen im Segment Kunststoff- /Metallbaukomponenten zur einem Umsatzrückgang auf 72,9 (75,2) Mio CHF geführt, heisst es. Zudem habe der im Aufbau begriffene neue Betrieb in Thailand die Rechnung negativ beeinflusst, so Feintool. Das Segment trägt 14,5% (Vorjahr 15,3%) zum Konzernumsatz bei. Der Geldfluss aus Geschäftstätigkeit betrug im vergangenen Geschäftsjahr 38,2 (30,8) Mio CHF. Bei Investitionen in Sachanlagen in der Höhe von 21,7 (23,0) Mio CHF konnte Feintool die flüssigen Mittel auf 24,5 (14,9) Mio CHF erhöhen.


«Gute Ausgangslage»
Für das neue Geschäftsjahr 2006/07 hat der Konzern dank einem gegenüber dem Vorjahresrekord höheren Auftragsbestand von 171 Mio CHF laut eigenen Angaben eine «gute Ausgangslage». (awp/mc/pg)

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