Finma soll UBS durchleuchten

Davon stammen 36 aus dem bürgerlichen Lager, schreibt die Sonntag in ihrer Ausgabe vom 20.06. Konkret verlangen Nordmann und seine Mitstreiter, dass die Finma verpflichtet wird, die UBS-Geschäfte für die Jahre 2000 bis 2009 lückenlos zu durchleuchten. Sie soll erstens klären, wie es dazu kam, dass die UBS mit Staatsgeldern gerettet werden musste. Zweitens gehe es laut Nordmann darum herauszufinden, wie es möglich war, dass die UBS ihren Kunden aktiv und passiv bei Steuerhinterziehung und -betrug geholfen habe – in der Schweiz und im Ausland.


Weiter verlangt Nordmann, dass die Mitarbeiter der Finma, die zwischen 2000 und 2009 für die UBS gearbeitet haben, in den Ausstand treten. Davon betroffen ist insbesondere der Finma-Präsident: Eugen Haltiner stand im Sold der UBS, bevor er im Februar 2006 das Präsidium der Finma-Vorläuferin EBK übernahm. «Eigentlich ist Haltiner nicht mehr tragbar», sagt Nordmann. «Er sollte zurücktreten – oder der Bundesrat sollte ihn absetzen.» (awp/mc/ps/02)

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