Gadgets auf der CES: Von digitalen Polaroids bis Selbstverteidigung mit MP3

Einige dieser Entwicklungen sorgen bei den Besuchern für Staunen:


Polaroid ist für seine Sofortbild-Kameras bekannt, die direkt Abzüge geschossener Fotos machen. Mit dem «Digital Instant Mobile Photo Printer» hat Polaroid jetzt einen Mini-Drucker vorgestellt, der die Möglichkeit des Instant-Abzugs auch bei Digitalkameras und Mobiltelefonen eröffnet. Per Bluetooth- oder USB-Verbindung bezieht der tintenlose Drucker die Bilddaten vom jeweiligen Gerät und erlaubt Ausdrucke jederzeit und allerorts. Voraussichtlicher Marktstart in den USA ist das zweite Quartal 2008, der Preis soll um 150 Dollar betragen.


Vernetztes GPS-System
Die Firma Dash Navigation stellt auf der CES ihr GPS-System «Dash Express» vor. Im Gegensatz zu anderen Navigations-Systemen, die nur GPS-Positionsdaten beziehen und davon abgesehen offline operieren, ist das neue System mit dem sogenannten «Dash Driver Network» vernetzt. Dieses bezieht von den einzelnen Endgeräten aktuelle Verkehrsdaten. Dem einzelnen Anwender stehen damit stets aktuellste Informationen zur Verkehrslage auf einer geplanten Route zur Verfügung. Der Verkaufsstart in den USA soll bereits im Februar 2008 erfolgen.


Selbstverteidigung für Modebewusste
Auf Selbstverteidigung für Modebewusste setzt in diesem Jahr TASER International. Der vorgestellte Elektro-Schocker TASER C2 im Leoparden-Look bietet, so TASER-CEO Rick Smith, «eine Selbstschutz-Option für Frauen, die Mode mit Biss wollen». Als Alternativen gibt es auch die Modelle «Red Hot» und «Fashion Pink». Mit dem TASER MPH wird auch ein Lifestyle-Accessoire zum Taser vorgestellt. Es handelt sich um einen Holster für C2-Taser, in den ein MP3-Player mit einem Gigabyte Speicherkapazität integriert ist. Alle vier Produkte sollen im Februar erstmals ausgeliefert werden. Der TASER C2 kommt je nach Modell auf bis zu 380 Dollar, der passende MP3-Holster auf 73 Dollar.


Selbstfahrender Chevrolet
Besonders gespannt zeigen sich US-Medien angesichts eines deutlich grösseres Gadgets. Wie unter anderem die New York Times berichtete, stellt General Motors-CEO Rick Wagoner im Laufe der CES den Prototypen eines selbstfahrenden Chevrolet vor. Noch bleibt die fahrerlose Automobiltechnik auf eine kontrollierte Vorführung beschränkt, doch bis 2015 soll sie bereit für echte Praxistests sein. Bis 2018 möchte GM die Technologie tatsächlich auf die Strasse bringen. Das Projekt soll helfen, dem alten Industriegiganten GM ein moderneres Image zu verschaffen, wie Pressetext berichtet. (pte/mc/pg)

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