General Electric sammelt neue Aufträge ein

Die Spätfolgen der Wirtschaftskrise waren im dritten Quartal aber noch merklich zu spüren. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 35,9 Milliarden Dollar (25,5 Mrd Euro). Vor allem das Geschäft mit Energieanlagen schwächelte. Der Gewinn fiel wegen Belastungen aus aufgegebenen Geschäftsfeldern sogar um 18 Prozent auf unterm Strich 2,1 Milliarden Dollar.


Siemens im Aufwind
Der Erzrivale Siemens hat die Krise wesentlich schneller abgehakt. Im abgelaufenen Quartal sammelte das Münchener Unternehmen nicht nur mehr Aufträge ein, sondern steigerte auch den Umsatz. Eine milliardenschwere Abschreibung im Medizintechnik-Geschäft belastet aber den Gewinn. Detaillierte Zahlen legt Siemens am 12. November vor.


Zahlen enttäuschen
Die Anleger waren von den General-Electric-Zahlen enttäuscht. Die Aktie fiel vorbörslich um mehr als zwei Prozent. Da nützte es letztlich auch nichts, dass die Bestellungen um sieben Prozent auf 19,4 Milliarden Dollar zulegten. Die Kunden orderten verstärkt Windanlagen, Lokomotiven, Medizingeräte und Gasturbinen. (awp/mc/ss/19)

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