HOCHTIEF: Im 3. Quartal mehr verdient und Ausblick angehoben

HOCHTIEF hob daher am Dienstag die Prognosen für Umsatz und Auftragsbestand an. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sei auf 65,0 Millionen Euro gestiegen, teilte die im MDAX notierte Gesellschaft in Wien mit. Dabei verfehlte das Unternehmen leicht die Schätzungen der Analysten, die im Schnitt von 67,7 Millionen Euro nach 57,1 Millionen Euro im Vorjahrzeitraum ausgegangen waren.


EBITA ging zurück
Das betriebliche Ergebnis (EBITA) ging in der Berichtsperiode auf 63,3 (Vorjahr: 67,6) Millionen Euro zurück. Unter dem Strich verdiente HOCHTIEF mit 16,8 (Vorjahr: 10,0) Millionen Euro deutlich mehr. Analysten hatten ein EBITA von 60,3 Millionen Euro und ein Nettoergebnis von 19,5 Millionen Euro prognostiziert. Allerdings betrug die Spanne beim Konzerngewinn zwischen 15,8 und 31,5 Millionen Euro.


Umsatz über den Schätzungen
Der Umsatz stieg auf 4,263 (Vorjahr: 3,613) Milliarden Euro und lag damit deutlich über den Schätzungen von 3,847 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand stieg auf 23,186 (Vorjahr: 19,915) Milliarden Euro. Der Auftragseingang betrug 5,823 (Vorjahr: 3,559) Milliarden Euro und die Leistung 4,245 (Vorjahr: 4,087) Milliarden Euro.


Prognose für’s Gesamtjahr angehoben
Für das Gesamtjahr hob HOCHTIEF seine Prognose für den Umsatz und Auftragsbestand an. Nun peilt die Gesellschaft einen Umsatz von über 14 Milliarden Euro und einen Auftragsbestand von mehr als 22 Milliarden Euro an. Zuvor ging das Unternehmen von einem Auftragseingang in Höhe des Vorjahres von 21 Millionen Euro aus. Die Umsatzprognose hatte zwischen 13 Milliarden und 14 Milliarden Euro gelegen.Weiterhin erwartet der Baukonzern ein Ergebnis vor Steuern, das über dem um den Effekt der Airport-Investitionspartnerschaft normalisierten Vorjahresergebnis liegt. Mittelfristig strebt das Unternehmen weiterhin einen Konzerngewinn von 100 Millionen Euro an.(awp/mc/ab)

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