IWH-Chef: Firmenwachstum gutes Zeichen für Aufbau Ost

«Gebe es nicht das industrielle Wachstum, dann hätte Ostdeutschland viel grössere Probleme auf Grund der Schwierigkeiten im Bausektor.» Gleichzeitig müsse man das Ergebnis aber auch vorsichtig bewerten. «Einige dieser Unternehmen sind Energieunternehmen, und die haben ihre Ergebnisse natürlich durch die gestiegenen Energiekosten in den letzten Jahren aufgebläht», sagte Blum. Ein zweiter Aspekt sei, dass ein ganzer Teil der Firmen eigentlich nur eine Betriebsstätte westdeutscher Unternehmen sei, das gelte beispielsweise für Infineon in Dresden oder VW Sachsen.


Rationalisieren als ungünstiger Ausweg
Dass sich dieser Aufschwung nicht in Arbeitsplätzen niederschlage, sei dem Druck der Weltmärkte geschuldet, sagte Blum. «Solange wir von den hohen Arbeitskosten nicht herunterkommen, können die Unternehmen gar nichts tun als weiter zu rationalisieren.» (awp/mc/th)

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