Julius Bär-Stipendium an junge, begabte Uhrmacherin verliehen

Die Verleihung des Stipendiums hat am 17. September im Internationalen Uhrenmuseum von La Chaux-de-Fonds anlässlich der Verleihungszeremonie des in der Fachwelt als «Nobelpreis» der Uhrmacherkunst betrachteten Prix Gaïa stattgefunden. Anlässlich des Julius Bär-Stipendiums kann das Internationale Uhrenmuseum, ein Uhrmachermeister oder ein Unternehmen den Rahmen und die fachliche Unterstützung bieten, um dem jungen Talent optimale Erfolgschancen zu gewährleisten.


Spezialistin für Restauration alter und komplizierter Uhrwerke
Die 21-Jährige Aurélie Michaud, die von einer Jury aus Vertretern der Bank Julius Bär und des Internationalen Uhrenmuseums, sowie Persönlichkeiten aus der Fachwelt ausgewählt wurde, ist in Le Locle ansässig. Sie erwarb ein EFZ als Uhrmacher-Praktikerin verbunden mit einer Berufsmaturität und ein Diplom der Ecole Technique de la Vallée de Joux (ETVJ). Zusätzlich absolvierte sie ein EFZ im Fachgebiet Rhabillage an der ETVJ (Le Sentier) und eine Ausbildung als Technikerin HF im Bereich Restauration alter und komplizierter Uhrwerke am CIFOM-ET Le Locle.


Uhr aus dem 18. Jahrhundert restauriert
Ihr Projekt beinhaltet die Restauration einer Standuhr mit geografischer Zeitanzeige, Kalender und Stundenschlagwerk, die ungefähr 1770 von einem Londoner Uhrmacher hergestellt wurde. Ihre Besonderheit ist eine Weltkarte, die den fortschreitenden Tagesablauf anzeigt.


Permanentes Streben nach höchster Qualität
«Die Idee zu dem Julius Bär Stipendium», erläutert Rémy Bersier, Mitglied der Geschäftsleitung der Bank, «ging einerseits aus unserer Bewunderung für die Uhrmacherkunst hervor, mit der wir das permanente Streben nach höchster Qualität teilen, und anderserseits aus unserem Willen, kreative Talente der Zukunft zu fördern. Das Profil und das Projekt von Aurélie Michaud werden dieser Absicht hundertprozentig gerecht. Ausserdem freuen wir uns, auf diese Weise eine lange Tradition der Förderung vielversprechender Talente fortzusetzen.» (julius bär/mc/ps)

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