Kaba-CEO: „Werden Guidance für erstes Halbjahr wohl nur knapp erreichen“

„Seit Oktober und vor allem November hingegen schrumpfen einige Märkte, wahrscheinlich im niedrigen prozentual einstelligen Bereich. So werden wir unsere Guidance für das erste Halbjahr wohl nur knapp erreichen“, sagte Weber. Insgesamt, so der CEO des Sicherheitstechnikunternehmens, sei die Abschwächung aber „sicher nicht so ausgeprägt wie in anderen Branchen“. Zudem frage er sich, ob aus dieser kurzen Zeit ein Trend abzulesen sei oder ob der November „einfach bloss ein schlechter Monat“ war.


Kunden bei Investitionsgütern zurückhaltend
Kaba spürt den Abschwung „besonders wo es um Investitionsgüter geht“. Projekte, für die unsere Kunden eine Bankfinanzierung brauchten, würden meist zurückgestellt. Handle es sich dagegen um den Verkauf von Schlüsseln, Zylindern und kleinen Schliesssystemen, laufe das Geschäft weitgehend normal.


Mittelfristige Ziele in Frage gestellt
Bezüglich der mittelfristigen Ziele ist Kaba für das laufende Geschäftsjahr nicht sehr optimistisch. „Im Blick auf unser Mittelfristziel von 15% Ebit-Marge bis 2011 kann sich … ein verlorenes Jahr ergeben“, so Weber wörtlich. Die Mittelfristziele gälten allerdings „unverändert“. Am Ziel der Ebit-Marge von 12% für dieses Jahr hält er ebenfalls fest. „Das ist realistisch, daran halte ich fest“, so Weber.


Bereit zu Arrondierungsakquisitionen
Zum Thema Akquisitionen sagte der Konzernchef: „Es ist derzeit nicht hochaktuell, obwohl der Markt jetzt attraktiv ist und wohl noch attraktiver wird.“ Zu Arrondierungsakquisitionen besonders im Vertrieb sei man aber immer bereit, namentlich um in bestimmten Märkten den Aufbau zu beschleunigen und die kritische Masse zu erreichen, etwa in Asien. Es gebe schon das eine oder andere Dossier, das hierbei helfen würde. „Ich bin überzeugt, dass sich Gelegenheiten ergeben werden“, meint er. (awp/mc/ps/34)

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