Verlangsamtes Wachstum der Eigenheimpreise im Kanton Zürich

Immobilien
(Foto: Pixabay)

Wetzikon – Das Wachstum der Eigenheimpreise hat sich im Kanton Zürich verlangsamt. Dies zeigt der aktuelle Eigenheimindex der Clientis Zürcher Regionalbank.

Die Nachfrage nach Wohneigentum im Kanton Zürich schien in den vergangenen Jahre keine Grenzen zu kennen. Nun hat sich das Wachstum der Eigenheimpreise im Kanton Zürich verlangsamt. Die Auswertung der Markttransaktionen der letzten sechs Monate ergibt eine Zunahme von 0,6% – ein Bruchteil der in den vergangenen Jahren beobachteten Anstiege. Im Vergleich zur schweizweiten Entwicklung (0,0%) liegt der Kanton Zürich damit aber immer noch im positiven Bereich.

Wachstum über kantonalem Durchschnitt
Die Studie unterteilt den Kanton in Subregionen und fokussiert auf die Preisentwicklung im Kerngebiet der Clientis Zürcher Regionalbank: die Regionen Zürcher Oberland, Pfannenstiel und Zürich Stadt. Mit 0,9% hat der ZRB-Eigenheimindex in den letzten sechs Monaten zwar leicht stärker zugelegt als der kantonale Durchschnitt, doch auch hier zeigt sich ein Abbremsen des Preiswachstums.

Stadt Zürich und Region Pfannenstiel weiterhin an der Spitze
Noch deutlicher wäre dieser Effekt ohne die stützende Wirkung des stadtzürcherischen Markts. In diesem sind noch immer steigende Transaktionspreise zu beobachten, während viele Gemeinden in den Regionen Oberland und Pfannenstiel Rückgänge verzeichnen. Die aktuelle Entwicklung soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Eigenheimpreise langfristig noch immer auf sehr hohem Niveau bewegen. So weist der ZRB-Eigenheimindex seit 1998 nominal eine Zunahme von über 120% auf.

Mieten im Kanton Zürich sinken um 0,8 Prozent
Auch bei den inserierten Mietangeboten ist im Kanton Zürich ein Abwärtstrend feststellbar. So liegen die Mietpreise aktuell 0,8% tiefer als vor sechs Monaten. Schweizweit zeigt sich ein geringfügig tieferes Minus von 0,5%.

Anlageobjekte immer noch begehrt
Renditeliegenschaften üben eine ungebrochene Anziehungskraft auf Anleger aus. Vor allem Wohnliegenschaften sind höchst begehrt. Verglichen mit vielen anderen Anlageklassen liefern Mehrfamilienhäuser auch im Tiefzinsumfeld stete Erträge und Renditen. Bestandes-Wohnliegenschaften erzielen schweizweit gesehen eine Median-Rendite von 5,1%, wie eine Auswertung des Swiss Property Benchmark zeigt. Die grosse Nachfrage zahlreicher Investoren nach solchen Objekten hat deren Preise nach oben schnellen lassen. (CZR/mc/pg)

Zur Studie
Gemeinsam mit dem Immobiliendienstleister IAZI ermittelt die Clientis Zürcher Regionalbank mit einer halbjährlichen Studie Preisentwicklungen bei Eigenheimen und Mietwohnungen. Zudem kommentiert die Studie die Rendite von Anlageobjekten. Damit schafft die grösste Regionalbank des Kantons einen Mehrwert für ihr Kerngeschäft und positioniert sich als starker Partner für Hypotheken.

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