KOF: Schweizer Hochkonjunktur im Wohnbau trübt sich ein

Das prognostiziert die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF). Die KOF rechnet im Wohnbau mit Investitionen nur noch rund 6 Mrd CHF. Dies sei der stärkste Rückgang in einem Quartal seit Anfang 2002, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Damit sei die Zeit hoher Zuwachsraten im Wohnbau wohl endgültig vorbei.


Nicht-Wohnbausektor dürfte sich robust entwickeln
Der Nicht-Wohnbausektor, zu dem Wirtschafts- und öffentliche Bauten zählen, dürfte sich hingegen robust entwickeln. Einen Grund dafür sieht die KOF in der immer noch stabilen Konjunkturlage der Schweiz. Für den Gesamtwohnbau prognostizieren die Konjunkturforscher nur einen leichten Rückgang von 0,8% und nominale Investitionen von 12 Mrd CHF.


Vierteljährlich erscheinender Indikator
Der vierteljährlich erscheinende Indikator wird aufgrund der Anzahl Baugesuche, Baubewilligungen und Submissionen errechnet, welche das «baublatt» regelmässig erhebt. Die Bauinvestitionen machen rund 10 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus.starker Rückgang erwartet

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