Krise hinterlässt Spuren bei RWE

Sinkende Ölpreise und eine enttäuschende Ertragslage im britischen Geschäft hinterliessen negative Spuren, die auch eine gute Ertragslage in der Stromproduktion und im Handelsgeschäft nicht ausgleichen konnten. Der Umsatz sank in den ersten neun Monaten um zwei Prozent auf 33,8 Milliarden Euro. Das für die Dividendenberechnung wichtige nachhaltige Nettoergebnis schmolz um 6,7 Prozent auf 2,87 Milliarden Euro.


Prognosen für Gesamtjahr bekräftigt
Dennoch bekräftige der Vorstand seine Prognose, für das Gesamtjahr, betriebliches Ergebnis und den nachhaltigen Überschuss auf Vorjahresniveau zu halten. RWE betonte, dass dies auch ohne die Einbeziehung des zum 1. Oktober übernommenen niederländischen Versorger Essent gelingen werde. Die Niederländer sollen im vierten Quartal einen Beitrag von etwa 100 Millionen Euro zum betrieblichen Ergebnis leisten. 2008 hatte der Versorger das betriebliche Ergebnis um vier Prozent auf 6,8 Milliarden Euro gesteigert. Das nachhaltige Nettoergebnis lag bei 3,4 Milliarden Euro.


Effizienzverbesserungen und Kostensenkungen
«Im laufenden Quartal werden wir den leichten Rückgang wieder aufholen», sagte RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Grossmann. Auch die länger als erwarteten Stillstände in den beiden Kernkraftwerksblöcken in Biblis könnten ausgeglichen werden. Die Massnahmen zur Effizienzverbesserung und Kostensenkung lägen im Plan. (awp/mc/ps/09)

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