Kurs des Euro hält sich über 1,47 US-Dollar

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,4738 (Mittwoch: 1,4747) Dollar fest gesetzt. Der Dollar war damit 0,6785 (0,6781) Euro wert.


US-Konjunkturdaten haben keine entscheidende Rolle gespielt
«Die insgesamt enttäuschenden US-Konjunkturdaten haben keine entscheidende Rolle gespielt», sagte Devisenexperte Michael Burckhart von der Landesbank Hessen-Thüringen. Der Markt trete weiter auf der Stelle. Die Konsolidierung erfolge allerdings auf einem sehr hohen Niveau. Dies spreche in der Regel für einen erneuten Anlauf. Dabei könnte der Euro erneut die Marke von 1,50 Dollar testen. Der Dollar hatte zuletzt etwas von verstärkten Spekulationen auf eine Leitzinssenkung profitiert. Diese hatten insbesondere an den US-Aktienmärkten verstärkte Käufe ausgelegt.


Die grösste Volkswirtschaft der Welt wuchs auf das Jahr gerechnet um 4,9 Prozent
Die US-Wirtschaft blieb im dritten Quartal auf Wachstumskurs. Nach Angaben des US-Handelsministeriums wuchs die grösste Volkswirtschaft der Welt um auf das Jahr gerechnete 4,9 Prozent, nach 3,8 Prozent im Vorquartal und nur 0,6 Prozent in den ersten drei Monaten 2007. Damit wurde die Erstschätzung um einen ganzen Prozentpunkt nach oben revidiert. Gründe waren vor allem ein merklich stärkeres Wachstum der Exporte und höhere Lagerbestände. Die Lage am US-Häusermarkt bleibt unterdessen angespannt: Die Zahl der Neubauverkäufe blieb im Oktober deutlich hinter den Erwartungen zurück.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,71475 (0,71375) britische Pfund , 162,26 (162,02) japanische Yen und auf 1,6505 (1,6463) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 794,50 (810,75) Dollar gefixt. (awp/mc/gh)

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