Lem: Jahresumsatz sinkt auf 196,8 Mio Franken

Die Marge liegt damit bei 43,7 (45,1)%, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Auf Stufe EBIT (nach Neubewertung der Aktienoptionspläne) erzielte die Gruppe 33,8 (30,6) Mio CHF. Unter dem Strich präsentierte Lem ein Nettoergebnis von 23,9 (21,9) Mio CHF. Mit den ausgewiesenen Zahlen hat das Unternehmen die Schätzungen der Bank Vontobel übertroffen. Diese hatte im Vorfeld mit einem Umsatz von 195,0 Mio, einem EBIT von 27,3 Mio und einem Nettoergebnis von 22,3 Mio CHF gerechnet.


10 Franken Dividende
Der Verwaltungsrat hat beschlossen, eine Dividende von 10,00 CHF je Aktie auszuschütten. Im vergangenen Jahr zahlte Lem eine ordentliche Dividende von 7,00 je Aktie sowie eine ausserordentliche Dividende von 4,00 CHF je Aktie. Der Umsatz im Industriesegment sank auf 181,9 Mio CHF, was gegenüber dem Vorjahresumsatz von 182,8 Mio CHF einen Rückgang von 0,5% darstellt. Der operative EBIT (vor Neubewertung der Aktienoptionspläne) fiel um 13,3% auf 31,1 Mio CHF.


Umsatz im Industriesegment leicht rückläufig
Der Umsatz im Industriesegment sank auf 181,9 Mio CHF, was gegenüber dem Vorjahresumsatz von 182,8 Mio CHF einen Rückgang von 0,5% darstellt. Der operative EBIT (vor Neubewertung der Aktienoptionspläne) fiel um 13,3% auf 31,1 Mio CHF. Die Wachstumsraten für das Industriesegment stellen sich nach Regionen unterschiedlich dar. So verbesserte sich der Umsatz in Europa um 1,5%, während in Nordamerika ein Minus von 0,8 % und Asien ein Rückgang von 3,3% hingenommen werden musste. Die Umsätze in den BRIC-Ländern (Brasilien, Russland, Indien und China) fielen um 0,8%.


Krise drückt auf Automobilsegment
Der Umsatz im wesentlich kleineren und im Aufbau befindlichen Automobilsegment erreichte 14,9 (20,2) Mio CHF, das ist ein Rückgang um 26,5% gegenüber dem Vorjahr. Lem bezeichnet das abgelaufene Geschäftsjahr für die Sparte als besonders schwierig, da der Umsatz mehrheitlich in Nordamerika und Japan generiert werde. Der operative Ebit belief sich auf -1,9 Mio CHF.


Restrukturierungsmassnahmen greifen
Die im November vergangenen Jahrs bekannt gegebenen Restrukturierungsmassnahmen tragen offensichtlich Früchte. Durch den weltweiten Personalabbau in der Produktion sowie durch die Einführung eines Kurzarbeitprogramms in Genf und Japan seien die Produktionskapazitäten reduziert worden. Darüber hinaus wurden die Gemeinkosten reduziert und Kostensenkungen umgesetzt. Lem geht nun davon aus, dass die auf viele Märkte verteilte, globale Präsenz ein eindeutiger Vorteil für die Zukunft sei und sich das Unternehmen schnell erholen könne.  (awp/mc/ps/01)

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