Lem steigert Umsatz um 87,4% gegenüber dem Vorjahr

Der Betriebsgewinn (EBIT) unter Berücksichtigung der Neubewertung der Aktienoptionsplans verbesserte sich auf 13,3 (-1,1) Mio CHF, während sich der operative EBIT auf 13,8 (3,2) Mio CHF mehr als vervierfachte. Auf Stufe Reingewinn ergab sich ein positives Ergebnis von 8,2 Mio CHF, nach einem Verlust von -1,3 Mio CHF im Vorquartal, wie der Hersteller von Elektronik-Komponenten am Donnerstag mitteilte. Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen der Bank Vontobel übertroffen. Deren Analysten rechneten mit einem Umsatz von 64,8 Mio, einem EBIT von +11,1 Mio (pro-Forma +11,4 Mio) sowie einem Reingewinn von 7,3 Mio CHF.


Ergebnis und Reingewinn mit hohen Wachstumsraten
Die Verbesserung des Ergebnisses von Lem zeigt sich nicht nur gegenüber dem Vorjahr, sondern auch im Vergleich mit dem vierten Quartal 2009/10. So verbesserte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorquartal um 19,5% und der Umsatz um 14,3%. Auch beim EBIT und beim Reingewinn ergaben sich zum Vorquartal hohe zweistellige Wachstumsraten. Das Ergebnis des ersten Quartals wird in der Mitteilung von Lem als „hervorragend und erfreulich“ bezeichnet. Derzeit konzentriere man sich auf die starke Nachfrage des Marktes und auf den Ausbau der Produktionskapazitäten.


Zuvericht trotz unsicherer Weltwirtschaftslage
Der Umsatz im Hauptbereich Industrie erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 87,3% auf 61,6 Mio CHF und der operative EBIT um 267,1% auf 13,2 Mio CHF. Im kleineren Automobilsegment zogen die Verkäufe um 88,5% auf 5,2 Mio CHF an. Für das laufende Geschäftsjahr 2010/11 zeigt sich Lem zuversichtlich gestimmt, auch wenn es gegenwärtig gewisse Unsicherheiten im Zusammenhang mit der weltweiten Wirtschaftslage gebe und den Wechselkursschwankungen Rechnung getragen werden müsse. (awp/mc/ss/10)

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