LGT: Konzerngewinn steigt auf 99,6 Millionen Franken, Netto-Neugeldzufluss von 1,1 Milliarden Franken

Die betreuten Kundenvermögen sanken indes markt- und währungsbedingt um 2,2 Mrd CHF und lagen per 30. Juni 2010 bei 86,8 Mrd CHF. Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr sei von niedrigen Zinssätzen, zunehmender Verunsicherung aufgrund der gestiegenen Verschuldung etlicher Staaten sowie der Euroschwäche und einer geringen Kundenaktivität geprägt gewesen.


Markanter Rückgang beim Zinsertrag, verbessertes Kosten-Ertrags-Verhältnis
Der Zinsertrag ging um 56% zurück. Die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legten hingegen um 25% zu, aus dem Handel und sonstigem Geschäft konnte ein Ertragsanstieg um 45% erzielt werden. Der Geschäftsaufwand stieg um 10% auf 296,9 Mio CHF. Dies sei auf einen um 8% höheren Personalaufwand und einen um 17% höheren Sachaufwand durch die Integration der Dresdner Bank (Schweiz) AG in die LGT Bank (Schweiz) AG zurückzuführen. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis besserte sich dank Sparmassnahmen und höheren Bruttoerträgen auf 69% von 74% im zweiten Halbjahr 2009. Die Kernkapitalquote (Tier 1) lag bei 19,3%.


Positiver Ausblick für den Rest des Jahres
„Die LGT Group hat sich im ersten Halbjahr weiter erfreulich entwickelt“, wird Prinz Max von und zu Liechtenstein, CEO der LGT Gruppe, in der Meldung zitiert. Die Anstrengungen im Bereich Qualität hätten sich ausgezahlt und somit konnten trotz des schwierigen Zins- und Marktumfeldes die Erträge verbessert werden. Die Trendwende bei den Netto-Neugeldern sei erfreulich. „Wir erwarten, dass die positiven Zuflüsse auch in der zweiten Jahreshälfte anhalten werden“, so der CEO. LGT sieht sich im Markt ausgezeichnet positioniert.


(awp/mc/hfu/08)

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