Mobimo rechnet mit ruhigerem Jahr 2010

Wenn Mobimo im Jahr 2010 etwas weniger Gewinn erzielen sollte, werde sich das aber nicht negativ auf die Dividende auswirken. Im Geschäftsjahr 2009 sei die Gesellschaft gut unterwegs und werde die Aktionäre nicht enttäuschen, so Caviezel weiter. Dies gelte auch für die Markterwartung von 9 CHF Dividende pro Aktie. Die Ausschüttung müsse berechenbar und attraktiv sein, und sie solle auch in einem etwas schwächeren Jahr beibehalten werden.


Vorbehalte gegenüber Genfer Markt
Nach der Übernahme der Westschweizer LO holding Lausanne-Ouchy S.A. sei Mobimo für «die nächsten zwei, drei Jahre mit Projekten in Lausanne ausgelastet», sagte der Firmenchef. Expansionsschritte müssten genau geprüft werden. Vorbehalte äusserte Caviezel besonders gegen den Genfer Markt. So gebe es bei den Büroflächen gewisse Überhitzungstendenzen. Steuerverschärfungen etwa in Frankreich könnten dagegen für Zuzug in die Schweiz sorgen.


«Idealer Standortmix»
Für eine Anpassung der Anlagerichtlinien sieht der Mobimo-Chef nach der Akquisition keinen Bedarf. «Im Gegenteil, wir kommen unserer nutzungs- und ertragsmässigen Aufteilung näher», erklärte er. Aufgrund der laufenden Projekte würden in zwei Jahren 20% des Ertrags aus Wohnanlageliegenschaften stammen und 80% von Büro- und Gewerbeobjekten. Zusammen mit den Lausanner Liegenschaften ergebe sich ein idealer Standortmix und das Portfolio gewinne an Attraktivität.


Projekte für weitere 500 Mio CHF gesichert
Anlageliegenschaften für 300 Mio CHF sind laut Caviezel im Bau und sollen in den nächsten zwei Jahren fertiggestellt werden. Zudem habe Mobimo Projekte für weitere 500 Mio CHF gesichert. Bei einer Eigenkapitalquote von 50% brauche es vorherst keine Kapitalerhöhung, hiess es. Wenn die gesamte Entwicklungspalette realisiert werden solle, müsse frühestens für das Jahr 2011 eine solche Massnahme ins Auge gefasst werden. (awp/mc/ps/29)

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