Nach der CS schliesst auch die UBS Anlagefonds

Am 12. Dezember würden die in den Fonds verbliebenen Vermögen in einen anderen Fond, den UBS-Money-Market-Fund, übergeführt, bestätigte UBS-Sprecherin Tatiana Togni am Montag einen Bericht des Wirtschaftsmagazins «Eco» im Schweizer Fernsehen (SF). Für die betroffenen Kunden sei die Überführung kostenlos.


Finanzielle Einbussen in Kauf zu nehmen
Finanzielle Einbussen werden die Kunden allerdings in Kauf nehmen müssen. Und dies, obwohl die UBS die Fonds damit anpries, dass damit in jedem Marktumfeld eine positive Rendite erzielt werden könne. Seit der Lancierung im Jahr 2004 hat der grösste der drei Fonds, die nun liquidiert werden, gemäss «Eco» fast 22% an Wert eingebüsst. Die anderen beiden verloren sogar mehr als ein Drittel ihres Werts.


Divergierende Risikoprofile
Das Risikoprofil der Fonds und jenes der Anleger, die Geld in diese Fonds investierten hätten, passten aufgrund der volatilen Finanzmärkte nicht mehr zueinander, gestand Togni denn auch ein. Im Schweizerischen Handelsblatt (SHAB) wird die Schliessung der Fonds von der UBS mit der aktuelle Marktumfeld begründet, welches eine effiziente Verwaltung der Fonds nicht mehr zulasse. Zudem könnte eine Gleichbehandlung der Anleger bei zukünftigen grösseren Rückzügen nicht mehr gewährleistet werden, heisst es weiter.


CS schliesst «Target Return»-Fonds
Ähnlich hatte auch die Credit Suisse (CS) die Schliessung eines so genannten «Target Return»-Fonds sowie dessen Unterfonds begründet. Weil verunsicherte Anleger ihre Anteile an den Fonds verkauften, könnten diese nicht mehr «effizient und wirtschaftlich» weitergeführt werden, hiess es von der CS. (awp/mc/ps/33)

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