Obama plant Job-Gipfel im Dezember

Seine Regierung sei jeder guten Idee gegenüber offen, um den Arbeitsmarkt wieder in Schwung zu bekommen. Die US-Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 10,2 Prozent. Das ist der höchste Stand seit 1983. Millionen Amerikaner suchten verzweifelt Jobs, sagte der Präsident. «Das ist eine Herausforderung, der sich meine Regierung entschlossen stellen will.». Es gebe Grenzen, was der Staat leisten könne und solle. «Aber wir haben eine Verpflichtung, jeden zusätzlichen verantwortungsbewussten Schritt zu unternehmen, um die Schaffung von Jobs in diesem Land zu fördern.»


Allmählicher Rückgang erst 2010 erwartet
Seit Beginn der Rezession im Dezember 2007 fielen in den USA mehr als acht Millionen Jobs weg. Im Oktober hatte die grösste Volkswirtschaft der Welt 190.000 Stellen eingebüsst, deutlich mehr als von Ökonomen erwartet. Fachleute rechnen erst im Laufe des nächsten Jahres mit einem allmählichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Über die vergangenen Monate hat sich das Tempo der Jobverluste allerdings deutlich verringert, was als hoffnungsvolles Zeichen gilt.


Nach Veröffentlichung der jüngsten Arbeitsmarktdaten vorige Woche hatte Obama die Zahlen als «ernüchterndes Zeichen» gewertet. «Ich werde nicht ruhen, bevor alle Amerikaner, die Arbeit suchen, sie auch finden werden», versprach er. Nach einer Rezession ist es allerdings üblich, dass sich der Arbeitsmarkt nur zeitverzögert erholt, weil Unternehmen zunächst vorsichtig mit Neueinstellungen sind. (awp/mc/pg/28)

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