Ölpreis klettert nach US-Lagerdaten über Marke von 62 Dollar

Im späten Nachmittagshandel erreichte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar ein Tageshoch bei 62,10 Dollar. Vor der Veröffentlichung der Daten hatte ein Barrel US-Öl 61,21 Dollar gekostet.


An der Rohstoffbörse in London legte der Preis für Rohöl der Nordsee-Sorte Brent ebenfalls kräftig zu. Ein Barrel kostete am späten Nachmittag 62,25 Dollar und damit 1,04 Dollar mehr als am Vortag. Händler begründeten den Preisschub mit einem generellen Rückgang der Lagerbestände.


Sämtliche Vorräte gesunken
In den USA sind die Vorräte durchgängig gesunken. Sowohl bei Benzin, wie auch bei Rohöl und Destillaten gingen die Bestände in der abgelaufenen Woche nach Angaben des amerikanischen Energieministeriums zurück. Die Vorräte an Rohöl verringerten sich um 0,3 Millionen Barrel auf 340,8 Millionen Barrel. Die Benzinbestände sanken um 0,6 Millionen auf 201,1 Millionen Barrel. Rückläufig waren auch die Destillate-Bestände (Heizöl, Diesel), die um 1,0 Millionen auf 132,8 Millionen Barrel zurückgingen.


Der OPEC-Korbpreis ist unterdessen über 56 Dollar gestiegen. Nach Berechnungen der OPEC vom Mittwoch in Wien lag der so genannten Korbpreis für ein Barrel am Dienstag bei 56,48 Dollar. Das waren 72 Cent mehr als am Vortag. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) berechnet den Korbpreis aus elf wichtigen Sorten. (awp/mc/pg)

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