Ölpreise etwas erholt von Vortagsverlusten

Analyst Eugen Weinberg von der Commerzbank rechnet unterdessen damit, dass der US-Ölpreis künftig von der angespannten Lagersituation bei Benzin profitieren dürfte. Diese Situation spreche für steigende Benzinpreise und damit für eine Ausweitung des «Crack Spreads», also der Differenz zwischen Rohölkosten und Erlös aus dem Benzinverkauf. Dies dürfte den WTI-Preis stützen. Mit dem nahenden Ende der Heizsaison dürfte der Fokus zusehends auf Benzin gerichtet sein, so Weinberg.


Spannung vor OPEC-Treffen
Zudem scheinen sich Händlern zufolge einige Anleger bereits vor dem am Wochenende anstehenden Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) zu positionieren. Die Ölminister der OPEC werden sich am kommenden Wochenende zu einer regulären Sitzung zusammenfinden, um über die offizielle Fördermenge des Kartells zu beraten. Mittlerweile kommen allerdings erste Zweifel über eine weitere Förderkürzung auf.


OPEC-Rohölpreis weiter gesunken
Unterdessen ist der Preis für OPEC-Öl weiter gesunken. Nach Berechnung des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch 42,70 USD und damit 99 Cent weniger als am Dienstag. Die OPEC berechnet ihren täglichen Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/pg/22)

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