Ölpreise fallen erneut

Nach den zuletzt deutlichen Kursverlusten habe erneut die trübe Stimmung an den Aktienmärkte auf den Ölpreisen gelastet, sagten Händler. Die fundamentalen Aussichten am Ölmarkt blieben zudem verhalten, schreibt die Commerzbank. Darauf deute auch der extreme Rückgang der Tankerpreise in den vergangenen Monaten hin. Der jüngste Preisrutsch sei zudem auf Spekulationen zurückzuführen, dass die strengere Regulierung seitens der Aufsichtsbehörde CFTC einen Preisrückgang bewirken wird.


Lagerbestände bewegen kaum
Die am Nachmittag veröffentlichten Daten zu den Rohöllagerbeständen bewegten den Anleihemarkt kaum. Die Vorräte seien um 400.000 Barrel (je 159 Liter) auf 343,4 Millionen Barrel zurückgegangen, teilte das US-Energieministerium mit. Die Bestände an Benzin sanken ebenfalls. Sie gingen um 3,0 Millionen Barrel auf 205,1 Millionen Barrel zurück. Die Destillate-Bestände (Heizöl, Diesel) nahmen hingegen um 1,2 Millionen Barrel auf 163,6 Millionen Barrel zu.


Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist erneut deutlich gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 68,11 US-Dollar. Das waren 2,26 Dollar weniger als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/pg/20)

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