Ölpreise geben kräftig nach und sinken zeitweise auf Drei-Monats-Tief

Auch die Nordseesorte Brent gab kräftig auf bis zu 118,80 Dollar nach. Zuletzt kostete ein Fass WTI-Rohöl 120,57 Dollar und damit 4,53 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Brent-Rohöl notierte zuletzt bei 119,92 Dollar und damit um 4,35 Dollar unter dem Freitagsstand.


Hurrikan «Edouardo» im Anzug
Marktbeobachter erklärten den Preisrutsch vor allem mit Meldungen über einen Tropensturm im Golf von Mexiko. So hätten grosse Ölkonzerne mitgeteilt, dass der Sturm «Edouardo» nicht zu Schliessungen von wichtigen Ölförderanlagen in der Golf-Region führen werde. «Nach wie vor mögliche Produktionsausfälle dürften sich den Meldungen zufolge in einem begrenzten Rahmen halten», sagte Commerzbank-Experte Carsten Fritsch. Die Region um den Golf von Mexiko zeichnet sich für einen erheblichen Anteil der US-Importe an Rohöl verantwortlich.


Aucxh OPEC-Öl günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist unterdessen gefallen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag 121,08 US-Dollar. Das waren 1,40 Dollar weniger als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Durchschnittspreis auf der Basis von 13 wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps/25)

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