Ölpreise gesunken – Hurrikan-Auswirkungen vermutlich geringer als befürchtet

Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Oktober wurde mit 69,88 Dollar gehandelt. Das waren 56 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag.


Marktteilnehmer immer noch nervös und vorsichtig
Die US-Ölförderanlagen und Raffinerien im Golf von Mexiko seien voraussichtlich nicht von dem Hurrikan «Dean» betroffen, begründeten Händler die Preisrückgänge. Auch am Montag stünden Fundamentaldaten daher weniger im Blickpunkt als vielmehr die Situation an den internationalen Finanzmärkten. Zwar habe sich die Lage mittlerweile etwas beruhigt, die Marktteilnehmer seien aber immer noch nervös und vorsichtig, hiess es. Sollte infolge der US-Hypothekenkrise das globale Wachstum gebremst werden, rechnen Experten mit einer deutlich geringeren Ölnachfrage, was die Ölpreise belasten würde.


OPEC-Preis leicht gestiegen
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen leicht gestiegen. Wie die OPEC am Montag in Wien mitteilte, kostete am Freitag ein Barrel (159 Liter) im Schnitt 67,77 US-Dollar. Das waren 16 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren so genannten Korbpreis auf der Basis von elf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/gh)

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