Ölpreise steigen leicht – Rezessionsangst lastet weiter auf Marktstimmung

Das waren 32 Cent mehr als zu Handelsschluss am Donnerstag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März verteuerte sich um 53 Cent auf 89,28 Dollar.


Günstige Einstiegsgelegenheit
Seit Monatsanfang hätten die Ölpreise um nahezu zehn Prozent nachgegeben, sagten Händler. Einige Investoren sähen daher nun eine günstige Einstiegsgelegenheit. Die Furcht vor einer Abschwächung der US-Wirtschaft und einen damit einhergehenden Nachfragerückgang laste aber weiterhin auf der Stimmung am Markt. Am Donnerstag hatte US-Notenbankchef Ben Bernanke die Ängste verstärkt. Die Abwärtsrisiken für die Konjunktur sind laut dem Präsidenten der Federal Reserve ausgeprägter geworden. Die US-Notenbank erwarte jedoch keine Rezession in den USA. Das Wachstum dürfte in den Jahren 2008 und 2009 unter Potenzial liegen.


OPEC-Preis leicht gesunken
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen am Donnerstag leicht gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) aus den Fördergebieten der 13 Mitgliedsländer im Durchschnitt 86,30 Dollar und damit 12 Cent weniger als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren sogenannten Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ab)

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