Orange erwartet sinkende Mobilfunkpreise

Auf einen neuen Namen für den neuen Telekomkonzern wollte sich Sieber im Interview nicht festlegen. Für ihn wäre es ein Fehler, wenn der Name Orange verschwinden würde. Aber auch der Name Sunrise sei in der Schweiz gut eingeführt: «Ich kann mir gut vorstellen, dass wir in nächster Zeit mit beiden Namen am Markt auftreten werden.»


Noch keine Details zu Stellenabbau
Nach ersten Kontakten mit der Wettbewerbskommission und der Kommunikationskommission habe er das Gefühl, dass der Zusammenschluss «wohlwollend geprüft» werde, sagte Sieber weiter. Zum Ausmass des Arbeitsplatzabbaus aufgrund der Fusion gebe es noch keine Grössenordnung. Einsparpotenziale sieht er vor allem im Netzbereich, im Marketing und im Verkauf.


Weniger Antennenstandorte
Als fusionierte Firma könnten Orange und Sunrise das gemeinsame Netz mit einer geringeren Anzahl Standorten ausbauen, so Sieber. Ohne Zusammenschluss würden die Antennenstandorte von heute 5600 bis im Jahr 2014 auf rund 7800 ansteigen: «Bei einem Zusammenschluss werden es rund ein Drittel weniger Antennenstandorte als die 7800 sein.» (awp/mc/ps/08)

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