Pakistanis in Dubai hoffen auf Demokratie in ihrer Heimat

von Gérard Al-Fil


 


Mit einer Gesamtbevölkerung von 162 Millionen Menschen ist die Islamische Republik Pakistan (Urdu für: «Land der Reinen») der siebtgrösste Staat der Erde.


 


Hoffen auf Stabilität


Etwa 700’000 Staatsbürger leben in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Am heutigen Unabhängigkeitstag 14. August, an dem Pakistans Staatsgründer Ali Dschinnah vor 60 Jahren den westlichen und östlichen Teil Indiens (das spätere Bangladesh) abtrennte, beobachten sie die Geschehnisse in ihrer Heimat mit gemischten Gefühlen. Zwar haben sich die Beziehungen zum Erzfeind Indien in den letzten Jahren spürbar entspannt. Doch weil Pakistans Präsident General Pervez Musharraff von allen Seiten bedrängt wird (Taliban-Infiltration im Wsten, soziale Unruhen in der Hauptstadt, Druck der US-Regierung,…), hoffen viele Exilanten, dass sowohl die einstige Regierungschefin Benazir Ali Bhutto als auch ihr Widersacher Nawaz Sharif aus dem Exil in Dubai nach Islamabad zurückkehren dürfen und die Demokratie wieder hergestellt wird. Ein Geheimtreffen Musharraff/Bhutto in Abu Dhabi Ende Juli war nicht das erste seit die eloquente Politikerin ihr Land fliehenmusste. Der General und die Harvard-Absolventin trafen sich in den letzten Jahren bereits mehrere Male zu diskreten Gesprächen in Dubai.


 


Wirtschaftlich interessant


Ungeachtet der politischen und sozialen Unruhen stufen nicht nur Dubais Banken Pakistan als interessanten Emerging Market ein. Die Dubai Islamic Bank eröffnet derzeit 16 Filialen in der Islamischen Republik und ABN Amro, als führende Auslandsbank in Pakistan mit Hauptsitz in Karatschi, bietet Anlegern mit dem an der SWX kotierten S&P Custom/ABN AMRO Pakistan Top 15 TR Index Open End Zertifikat (Valoren-Nummer: 2953796) die Möglichkeit in 15 pakistanische Standardwerte zu investieren.

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