Philip Morris muss 200 Millionen Euro zahlen

Nur Italien bekomme mit 226 Millionen Euro mehr von den Zahlungen des US-Konzerns von insgesamt einer Milliarde Dollar (785 Millionen Euro), teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Das Geld fliesst über zwölf Jahre hinweg und soll helfen, Zigaretten-Fälschungen und – Schmuggel wirkungsvoller zu bekämpfen.


Aussergerichtliche Vereinbarung
Die Altria -Tochter hatte vor zwei Jahren mit der Zahlungszusage den Streit mit der Europäischen Union über Zigarettenschmuggel beigelegt. Dazu unterzeichneten die EU-Kommission und das Unternehmen eine aussergerichtliche Vereinbarung. Die EU war davon ausgegangen, dass ihr jährlich Zölle und Steuern in Höhe von mehreren Milliarden Euro durch den illegalen Handel entgehen. Mit Unterstützung von zehn Mitgliedstaaten, unter ihnen auch Deutschland, hatte die Kommission vor vier Jahren in den USA gegen Zigarettenhersteller geklagt. Die EU warf mehreren Konzernen vor, den Schmuggel beispielsweise durch eine weit über dem tatsächlichen Verbrauch liegende Belieferung der Märkte in Osteuropa zu fördern. (awp/mc/gh)

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