Potash sucht nach alternativen Interessenten in Übernahmekampf

Dies schrieb das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. So wolle das Unternehmen verhindern, in die Hände von BHP Billiton zu geraten. Als sogenannte weisse Ritter in Frage kämen Unternehmen etwa aus der Chemie- oder Agrarindustrie, aber auch chinesische Grossbanken.


BHP Billiton erwägt feindliche Übernahme
BHP Billiton hatte am Mittwoch angekündigt, Potash notfalls auch feindlich übernehmen zu wollen. Zuvor hatte der Vorstand des weltgrössten Kaliproduzenten das Angebot des britisch-australischen Bergbaukonzerns harsch als zu niedrig zurückgewiesen. Der Konzern bietet bislang 130 US-Dollar je Aktie, das entspricht einer Gesamtsumme von 39 Milliarden Dollar. BHP Billiton will sich nun trotz des Widerstandes direkt an die Potash-Aktionäre wenden. Analysten rechnen damit, dass BHP Billiton seine Offerte noch deutlich aufstocken muss. Die Potash-Aktie notierte am Donnerstag bei fast 149 Dollar. (awp/mc/ps/12)

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