Presseschau Wirtschaft

Nestlé/Nespresso: Die Kaffeekapsel-Herstellerin will bis in fünf Jahren den Umsatz auf gegen 1,5 Mrd CHF ausweiten und dazu auch nach Osteuropa, Asien und Südamerika expandieren. Bis 2007 peile die Nestlé-Tochter bereits Verkäufe von 1 Mrd CHF an, so CHEF Gerhard Berssenbrügge in einem Interview mit der «Berner Zeitung». (BZ, Samstagsausgabe, S. 13)


Sia Abrasives: Peter Schifferle, VR-Delegierter, erwartet für Sia Abrafoam dank dem Sukkurs der Gruppe künftig Zuwachsraten von über 10%, wie er in einem Interview mit der «Finanz und Wirtschaft» sagt. 2006 solle Sia Abrasives ohne zusätzliche Akquisition auf ein Volumen von gut über 300 Mio CHF kommen. Die Sortimentserneuerung werde in den kommenden Jahren ein wichtiger Wachstumstreiber sein. (FuW, Samstagsausgabe, S. 1/16)


Ascom: Das Konsortium der Fela-Ascom hat gegen den Entscheid, die neuen LSVA-Erfassungsgeräte bei Siemens zu bestellen, bei der Rekurskommission eine Beschwerde eingereicht, wie die «NZZ am Sonntag» berichtete. Der Auftrag sei 55 Mio CHF wert. Das Konsortium war aus formalen Gründen von der Ausschreibung ausgeschlossen worden. (NZZaS, S. 14; s. separate Meldung)


Swissmetal: Die Metallwerke Holding plant die Verlegung der Giesserei von Reconvilier nach Dornach. Die Betroffenen im Berner Jura formieren sich bereits zum Widerstand, wie die «NZZ am Sonntag» weiss. Von der Massnahme wären 45 der rund 380 Beschäftigten in Reconvilier betroffen. Die Unia hat die lokale Bevölkerung zu einer Kundgebung am Dienstag Abend aufgerufen. (NZZaS, S. 37; s. separate Meldung)


Ciba: CEO Armin Meyer sieht den Chemiekonzern auf gutem Kurs. Er wünsche sich einzig «wieder einmal etwas Rückwind», wie er sich in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag äussert». In der ersten Hälfte 2006 soll der Entscheid gefällt werden, ob das Textilfarbengeschäft verkauft werden soll. (NZZaS, S. 39)


SNB: Jean-Pierre Roth, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, bezeichnet die geldpolitische Situation in der Schweiz als komfortabel. Sie sei aber nicht so komfortabel, dass nicht gehandelt werden müsse. Roth geht davon aus, dass im Zuge der wirtschaftlichen Erholung der Wille der Unternehmen, die Preise heraufzusetzen, stärker wird. Die wirtschaftliche Erholung komme vorwiegend aus dem Ausland. In den kommenden ein, zwei Jahren seien die Rahmenbedingungen vorteilhaft, aber danach weise die Inflationsprognose der SNB nach oben, so Roth. (FuW, Samstagsausgabe, S. 17/21)


Riederalp-Belalp-Bahnen: Der Grundsatzentscheid für den Zusammenschluss der Skistationen verzögert sich. Das Bundesamt, das die Anlagen bewilligen muss, stecke mitten in einer Amtsreorganisation, wie die «SonntagsZeitung» weiss. (SoZ, S. 75) (awp/mc/gh)

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