Rio Tinto leidet im ersten Halbjahr unter Kostendruck

Der bereinigte Überschuss lag mit einem Rückgang von sechs Prozent auf 3,53 Milliarden Dollar unter den Analystenprognosen von 3,7 Milliarden Dollar. Neben dem Kostendruck habe auch die schwache Geschäftsentwicklung bei dem australischen Kohleförderers Coal & Allied Industries belastet, an dem Rio Tinto 75 Prozent hält. Der Kostendruck in Queensland und Westaustralien wird laut dem Unternehmen anhalten.

Währungsanstieg kompensiert Rohstoffpreise
Der günstige Einfluss der gestiegenen Rohstoffpreise und Nachfrage seien von dem Anstieg des australischen Dollars wieder aufgezehrt worden. Ungefähr die Hälfte der Förderung des weltweit drittgrössten Bergbaukonzerns liegt in Australien. Das Unternehmen kündigte eine Zwischendividende von 52 Cent je Aktie nach 40 Cent im Vorjahr an. Nach Einschätzung von Rio Tinto wird die Situation am amerikanischen Kreditmarkt kurzfristig keinen nachhaltigen Einfluss auf den Rohstoffmarkt haben. In den USA war es zu Schieflagen bei Hypothekenkrediten gekommen.

(awp/mc/hfu)

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