Roche: FDA erwägt zusätzliche Warnhinweise für Rituxan nach Todesfällen

Die Patienten verstarben an einer Hirnentzündung namens ‹progressive multifocal leukoencephalopathy› (PML), teilte die FDA am Montagabend mit. Rituxan ist zwar für die Behandlung von Lupus nicht zugelassen, werde aber dennoch gelegentlich von Ärzten verschrieben, weil dies erlaubt sei. «Der Einfluss von Rituxan bei der Entwicklung von PML ist zwar unbekannt, eine negative Auswirkung kann aber nicht ausgeschlossen werden», sagte eine Genentech-Sprecherin.


Rituxan wird in den USA von ihren Entwicklern Genentech und Biogen gemeinsam vermarktet und vor allem beim Non-Hodgkin- Lymphom (NHL) angewendet. Ausserhalb der USA vermarktet die Genentech-Mutter Roche Holding AG das Produkt unter dem Namen MabThera. (awp/mc/pg)


 

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