Roche: Neue positive Studien zu Tamiflu

53% der Patienten mit einer H5N1-Infektion überlebten, wenn sie mit Tamiflu behandelt wurden. Dies im Vergleich zu 12% bei den nicht behandelten Patienten, so das Ergebnis der ersten Studie. Dabei handelte es sich um die erste multinationale Studie, welche die H5N1-Infektion beim Menschen systematisch untersuchte, so die Mitteilung. Die zweite Studie, die von der Chinesischen Universität Hongkong durchgeführt wurde, zeigte, dass die Sterberate von mit Tamiflu behandelten Hochrisikopatienten mit einer schweren saisonalen Grippe im Vergleich zu nicht behandelten Patienten um 37% gesenkt wurde.


Klinischer Nutzen erwiesen
Die Daten aus den zwei verschiedenen Beobachtungsstudien würden weiter darauf hinweisen, dass Tamiflu bei Patienten mit einer H5N1-Infektion oder saisonalen Grippe zu einem klinischen Nutzen führe und auch die Überlebenschancen erhöhe. Beide Studien bekräftigten die Wichtigkeit von Tamiflu – vor allem für die schwächsten Patienten sowie für jene, die sich mit den gefährlichsten Grippestämmen angesteckt haben, wird Jean-Jacques Garaud, globaler Leiter von Pharma Development bei Roche, in der Mitteilung zitiert. (awp/mc/ps/04)

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