Roche: Neue Studie zu Actemra bestätigt «grosses Potential»

Das teilte der Basler Pharmakonzern am Freitag mit. Die Verhinderung solcher Schäden sei ein wichtiger Parameter zur Messung des Behandlungsresultats bei dieser Krankheit. Actemra habe in dieser Hinsicht bei der gemeinsamen Verabreichung mit Methotrexat – einem zur Behandlung von RA häufig eingesetzten Präparat – signifikant besser abgeschnitten als Methotrexat alleine.


Medikament wurde gut vertragen
Auch die körperliche Leistungsfähigkeit der Patienten sei durch die einjährige Therapie mit Actemra verbessert worden, was zu einer Erhöhung der Lebensqualität geführt habe. Das Medikament wurde gut vertragen und zeigte nach zwölf Monaten das gleiche Sicherheitsprofil wie nach einem halben Jahr.


Studienergebnisse seien «höchst erfreulich»
Damit habe Actemra bereits in der fünften Phase-III-Studie ihre primären Endpunkte bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer RA erreicht. Die jüngsten Studienergebnisse seien «höchst erfreulich», so Roche, da viele RA-Patienten nur schlecht auf die heute verfügbaren Therapien ansprächen oder sie gar nicht vertragen.


Zulassung bereits beantragt
Die Zulassung von Actemra in den USA und in Europa ist Roche zufolge bereits beantragt. Actemra ist in Japan für Patienten mit dem Castleman-Syndrom seit 2005 auf dem Markt. Im April folgte in Japan die Zulassung für die Indikation RA. Die Zürcher Kantonalbank schätzt das Umsatzpotenzial von Actemra auf 1,5 Mrd CHF.


Rheumatoide Arthritis
Rheumatoide Arthritis ist eine fortschreitende Autoimmunkrankheit, die durch die Entzündung der Innenhaut von Gelenken im ganzen Körper gekennzeichnet ist. Schätzungen zufolge leiden 21 Mio Menschen weltweit unter der Krankheit, so Roche.


Aus der Forschungspipeline japanischen Roche-Tochter Chugai
Actemra entstammt der Forschungspipeline japanischen Roche-Tochter Chugai und ist das erste Medikament einer neuer Arzneimittelklasse mit einem neuen Wirkungsmechanismus. Das potenzielle Medikament ist der erste humanisierte monoklonale Antikörper gegen den Interleukin-6-Rezeptor. Dieser löst die Entzündungen aus. (awp/mc/gh)

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