Rohölpreise nach schwachen US-Konjunkturdaten deutlich gefallen

Vor allem sehr schwache Daten vom US-Häusermarkt hätten die Ölpreise belastet, sagten Händler. Die Verkäufe neuer Häuser sind im Mai auf ein Rekordtief gesunken. Ohne eine Stabilisierung des Häusermarktes ist laut Experten eine nachhaltige Erholung der US-Wirtschaft nicht möglich. Die USA sind die Volkswirtschaft mit dem höchsten Rohölverbrauch der Welt.


US-Rohöllagerbestände gestiegen
Zudem sind in der vergangenen Woche auch noch die Rohöllagerbestände in den USA gestiegen. Die Reserven an Rohöl seien um 2,0 Millionen Barrel auf 365,1 Millionen Barrel geklettert. Die Destillate-Vorräte (Heizöl, Diesel) legten um 0,3 Millionen Barrel auf 156,9 Millionen Barrel zu. Die Benzinbestände sanken hingegen um 0,8 Millionen Barrel auf 217,6 Millionen Barrel.


OPEC-Rohölpreis gefallen
Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ebenfalls gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 75,11 US-Dollar. Das waren 85 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. ( awp/mc/pg/20)

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