Royal Bank of Scotland streicht weitere 3.500 Stellen

12 Geschäftsstellen sollen geschlossen werden, drei weitere stünden auf dem Prüfstand. Ein Drittel der Job-Kürzungen sei Folge des Verkaufs von 318 Filialen an die spanische Santander-Gruppe. Dies war eine Auflage der Wettbewerbsbehörde der Europäischen Union, um staatliche Hilfen zu ermöglichen. Die Gewerkschaft Unite bezeichnete die Nachrichten der Royal Bank of Scotland als «Horrorgeschichte». Das Streichen von Stellen sei die schwierigste Aufgabe, die die Bank erfüllen müsse, um die staatlichen Hilfen zurückzahlen zu können, hiess es in einem Statement der Bank. Die Bank war nach Jahren der Krise im ersten Halbjahr 2010 wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Insgesamt gingen bei der RBS in der Finanzkrise seit 2008 mehr als 25.000 Arbeitsplätze verloren. (awp/mc/ss/27)

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