Rückläufiges Prämienvolumen im Kollektivlebengeschäft der Versicherungen

Da viele Pensionskassen aufgrund der Börsenentwicklung in Unterdeckung gerieten, hätten Betriebe, die ihre Vorsorge zu einer Sammelstiftung zügeln wollten, ihr Vorsorgewerk zusätzlich ausfinanzieren müssen.


Leichtes Wachstum im Einzellebengeschäft
Nicht zum erliegen kam die Konkurrenz im Einzellebensgeschäft. In diesem Bereich weist die Branche ein leichtes Wachstum von immerhin noch 0,3% aus. Angesichts der niedrigen Kapitalmarktzinsen sei dies ein guter Wert, kommentierte der SVVD.


Trend zu fondsgebundenen Einzellebenversicherungen
Der Trend zu fondsgebundenen Einzellebenversicherungen mit periodischen Prämien hielt auch im vergangenen Jahr an: Das Prämienvolumen solcher Versicherungen stieg um 4,6% an.


Schadensversicherungsprodukte mit höherem Prämienvolumen
Mehr Prämien nahmen die Privatversicherer in der Schweiz auch mit Schadensversicherungsprodukten ein. Ingesamt stieg das Prämienaufkommen leicht um 0,7%. Bei den Motorfahrzeugversicherungen, wo der Wettbewerbsdruck besonders hoch ist, sank das Prämienvolumen allerdings um 0,4%. Ein Zuwachs von 1% wurde dafür bei den Feuer-, Elementarschaden- und übrigen Sachversicherungen verzeichnet.


SVV will Abschaffung der Stempelsteuer und tieferen BVG-Umwandlungssatz
An die Adresse der Politik richtete der SVV die Forderung nach der Abschaffung der Stempelsteuer. Gerade in Tiefzinsphasen zeige diese ihre schädliche Wirkung, hiess es. Zudem betonten die Versicherer, wie wichtig für sie die Anpassung des BVG-Mindestumwandlungssatzes ist, über den das Stimmvolk am 7. März entscheiden wird. Die derzeitige Quersubventionierung der Altersrente zulasten der Erwerbstätigen sei systemfremd und gefährde die langfristig die finanzielle Sicherheit der Vorsorgeeinrichtungen, so der SVV. (awp/mc/pg/19)

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