RWE: Gewinnzuwachs in ersten neun Monaten

Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch in Essen mit. Damit übertraf RWE die Erwartungen der Analysten. Der Überschuss erhöhte sich um 35,1 Prozent auf 2,83 Milliarden Euro, während der Umsatz von 32,24 Milliarden auf 31,5 Milliarden Euro zurückging. Das Gewinnplus erklärte die Gesellschaft mit Zuwächsen seiner Stromerzeugungssparte, wodurch Belastungen durch den Ausfall des Kernkraftwerks Biblis sowie der Netzregulierung ausgeglichen wurden.


Erwartungen der Analysten
Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Betriebsgewinn in Höhe von 5,74 Milliarden Euro und einem Umsatz von 31,64 Milliarden Euro gerechnet. Den Überschuss hatten sie bei 2,94 Milliarden Euro gesehen.


Ausblick aufs Gesamtjahr
Für das Gesamtjahr stellte der neue RWE-Chef Jürgen Grossmann unverändert einen Zuwachs beim Betriebsgewinn von 10 bis 15 Prozent in Aussicht. Der Umsatz soll geringfügig über dem Vorjahreswert liegen.


IPO der Tochter American Water verschoben
Der Versorger RWE hat den Börsengang seiner amerikanischen Wassertochter American Water verschoben. Aufgrund der ungünstigen Rahmenbedingungen am US-amerikanischen Kapitalmarkt gehe RWE nicht davon aus, dass ein «fairer» Wert für die Tochter erzielt werden könne, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Essen mit.


Erlös an die Aktionäre ausschütten
Den Erlös aus dem Börsengang wollte RWE an die Aktionäre ausschütten. Einen Aktienrückkauf sowie eine höhere Ausschüttungsquote werde es nun nicht geben, hiess es. Ursprünglich wollte RWE die Mehrheit der Gesellschaft bis zum Jahresende an die Börse bringen und damit seine Konzentration auf das Kerngeschäft abschliessen. (awp/mc/ab)

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