SBB schnürt Sparpaket und baut 100 Stellen ab

Fast zwei Drittel des Abbaus erfolge voraussichtlich über natürliche Fluktuation, teilte die SBB am Dienstag mit. Zudem werden sieben Personen frühzeitig pensioniert. Mit dem Personalabbau werden nach Angaben der SBB ab 2008 rund 14 Mio CHF gespart. Weitere rund 20 Mio CHF Einsparungen betreffen Sachkosten.


34 Mio CHF weniger Kosten
Insgesamt baut die SBB mit dem Projekt, das den Namen «Vera» trägt, ihre Kosten ab 2008 jährlich um 34 Mio CHF ab. Nach früheren Sparprogrammen beim Personenverkehr und bei SBB Cargo seien diesmal primär der Zentralbereich und die Infrastruktur betroffen, schreibt die SBB.


Ergänzendes Massnahmenpaket
Die Sparmassnahmen könnten sogar noch verstärkt werden: Über ein ergänzendes Massnahmenpaket mit einem zusätzlichen Einsparpotenzial von zehn Millionen Franken werde die Geschäftsleitung nach Vorliegen der Detailkonzepte entscheiden, kündigte das Unternehmen an.


Reorganisation im IT-Bereich
Gleichzeitig mit dem Sparprogramm entschied die Geschäftsleitung eine Reorganisation im IT-Bereich: Es werden 30 Stellen geschaffen für IT-Fachleute, die bisher als externe Mitarbeiter für die SBB tätig waren. Damit können laut SBB zusätzliche Kosten gespart werden. (awp/mc/gh)

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