Schwache Aktienmärkte schicken Ölpreise auf Talfahrt

Händler begründeten die starken Verluste mit der sehr schwachen Tendenz an den Aktienmärkten. Ausgehend von den asiatischen Märkten gaben am Dienstag auch die europäischen und amerikanischen Aktienwerte spürbar nach. Grund waren schwache Konjunkturdaten aus Japan, China und den USA. Die Commerzbank verweist zudem auf den Tropensturm Alex, der in der ölreichen Region im Golf von Mexiko wütet. Zwar dürfte sich der Sturm zum Hurrikan entwickeln, zugleich aber auch die wichtigen Öl-Plattformen im Golf von Mexiko verfehlen.


Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 74,89 US-Dollar. Am Freitag hatte ein Barrel noch 73,82 Dollar gekostet. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.  (awp/mc/pg/19)

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