Société-Générale-Chefs beugen sich Regierung

Wirtschaftsministerin Christine Lagarde forderte sie daraufhin am Sonntag nachdrücklich zum völligen Verzicht auf. Die Manager hätten eingelenkt, berichtet die regierungsnahe Zeitung am Sonntag im Internet.


Aktienoptionen heftig umstritten 
In einem Brief an die Mitarbeiter würden die Manager ihre Entscheidung begründen. Boutons Gehalt war bereits auf Geheiss der Regierung nach der Kapitalspritze gekappt worden. Der langjährige Konzernchef hatte 2008 bereits mit Aktienoptionen 1,3 Millionen Euro zusätzlich zum Gehalt eingenommen. Seit der Bankenkrise sind die Aktienoptionen für Manager in Frankreich heftig umstritten.


AIG überweist 11,9 Mrd Dollar nach Paris
Die SG hatte 2008 nur deswegen zwei Milliarden Euro Gewinn geschrieben, weil 24 Milliarden Euro unbewertbarer Aktiva umgebucht wurden. Die Bank profitierte auch von der US-Hilfe für den insolventen Versicherer AIG, der 11,9 Milliarden Dollar nach Paris überwies. Die Manager sollten die Aktien zum Preis von 24,45 Euro ziehen können und hätten damit vom Start weg Kasse machen können. Insgesamt profitieren 4800 Mitarbeiter von dem Plan, der bis zu 0,75 Prozent des Aktienkapitals umfassen sollte. Zwei Stellvertreter Oudéas verzichten dem Blatt zufolge ebenfalls auf ihre Optionen. (awp/mc/ps/10)

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