Stadtzentren gewinnen an Bedeutung für den Einzelhandel

Innenstädte werden attraktiver für den Einzelhandel Begünstigt durch die wachsende Nachfrage nach städtischen Wohnlagen gewinnen die Stadtzentren für den Einzelhandel wieder zunehmend an Bedeutung. Neue Wohnlagen werden in städtischen Randbereichen ausgewiesen und bestehende Wohnquartiere saniert, neue Gebäude errichtet oder vorhandene aufgestockt. Entsprechend lässt sich das Interesse an innerstädtischen Standorten beobachten. Dieser Prozess resultiert nicht zuletzt auch durch die sichtbarer werdenden demographischen Entwicklung, die durch eine alternde Bevölkerung gekennzeichnet ist.


Zurück in die Stadt
Insbesondere Shopping Center, die bis in die 1990er Jahre unter anderem an städtischen Randlagen entstanden sind, zieht es in die Innenstädte. Kennzeichnend für diese Entwicklung ist, dass nahezu alle bis 2012 in Deutschland in Bau oder Planung befindlichen Shopping Center in Innenstädten oder in städtischen Quartieren entwickelt werden. Damit hat die endgültige Trendumkehr «zurück in die Innenstadt» stattgefunden.


Schiere Grösse nicht mehr gefragt
Die Grundstücke sind in Innenstädten kleiner und teurer. Tatsächlich ist die durchschnittliche Grösse der geplanten Center deutlich zurückgegangen. Sie verfügen über 20 Prozent weniger Fläche als noch im Jahr 1998. Dazu kommt, dass sich das Profil der einstmals flächenintensiven Ankermieter – Kaufhäuser, Fachmärkte und Textilhäuser – gravierend verändert hat und weiterentwickeln wird. Neue Handelsbesatz-Konzepte müssen dies künftig berücksichtigen.


Ideale Einkaufszentren
«Was heutige Shopping Center auszeichnet und in Zukunft noch eine viel grössere Rolle spielen wird, ist die Aufenthaltsqualität mit Erlebnisangeboten, städtischen Serviceleistungen, hochwertiger Gastronomie und Kunst», sagt  Marcus Hüttermann, Vorstand der mfi management für immobilien AG, Essen. «Das ideale Shopping Center ist ein Center, das erstklassig innerstädtisch etabliert ist, die Innenstadt bereichert und über eine ansprechende zur Stadt offene und einladende Architektur verfügt.» (real estate north/mc/ps)


Über die Real Estate North
Die internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien in Nord- und Nordosteuropa hat am 2. und 3. Juni Premiere im Terminal Tango am Flughafen Hamburg. Veranstaltet wird die Real Estate North auf Initiative und mit Unterstützung der Metropolregion Hamburg – den 18 Wirtschaftsförderungen aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Kommunen, Städte, Wirtschafts- und Metropolregionen werden mit Immobilienentwicklern, -beratern und -vermittlern, Facility- sowie Projekt-Managern, Investoren, Architekturbüros und Anbietern von Informations- sowie Kommunikationstechnologien zusammengeführt.

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